Wissen, worauf Sie setzen — bevor Sie ein Jahr darauf verwenden.

Sie haben mehr Ideen als Kapazität, und jeder im Raum hat einen anderen Favoriten. Ich trage die Belege zusammen, die zeigen, wo die echten Chancen liegen, schärfe sie zu vergleichbaren Aussagen und hinterlasse Ihrem Team eine Entscheidung, die es auch im nächsten Meeting vertreten kann.

Wie gehen wir vor?
„Welche dieser Ideen sollen wir bauen? Und woher wissen wir, dass es die richtige ist?“

Eine Ideenliste ist kein Plan. Dazu wird sie erst durch Belege, welches Problem sich zu lösen lohnt, durch Aussagen, die scharf genug zum Vergleichen sind, und durch Kriterien, die auch dann noch tragen, wenn die lauteste Stimme im Raum widerspricht.

Wie es abläuft

Der Product-Direction-Prozess

Drei Phasen, jede endet mit dem, was die nächste braucht: erst Belege, dann vergleichbare Aussagen, dann eine Entscheidung. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der Case des Deutschen Roten Kreuzes — sechs Themen aus der Forschung, verdichtet zu drei priorisierten Problemstellungen.

01

Sichten

Bevor irgendetwas sortiert wird, muss klar sein, was überhaupt da ist. Nutzerinterviews, Ihre vorhandenen Analysedaten, Supportanfragen und Marktsignale zeigen zusammen, wo Menschen scheitern und wo Lücken liegen — einschließlich der Chancen, die auf keiner Liste standen.

02

Schärfen

Eine Idee lässt sich nicht vergleichen, eine Problemstellung schon. Jeder Kandidat wird zu einem Satz, der den Nutzer, das Bedürfnis und den Beleg dafür benennt. Ideen, die diesen Satz nicht überstehen, fallen meist von selbst weg.

03

Entscheiden

Dann wird gegen Kriterien sortiert, auf die Sie sich geeinigt haben, bevor die Bewertungen auf dem Tisch lagen — Wirkung, Sicherheit, Aufwand und strategische Passung. Am Ende steht eine Entscheidung, die Begründung schriftlich, und die Zweitplatzierten geparkt statt vergessen.

01.Sichten

Bevor irgendetwas sortiert wird, muss klar sein, was überhaupt da ist. Nutzerinterviews, Ihre vorhandenen Analysedaten, Supportanfragen und Marktsignale zeigen zusammen, wo Menschen scheitern und wo Lücken liegen — einschließlich der Chancen, die auf keiner Liste standen.

NutzerinterviewsAnalyse- & SupportdatenMarktsignale
WO DIE CHANCEN LIEGENNutzerinterviewsAnalyse & SupportMarktsignaleAbbruch im Onboarding vor dem ersten NutzenGespeichertes ist nicht wiederzufindenDer erste Kontakt fühlt sich zu offen anAuswertung kostet vier HandgriffeDie Preisseite wirft mehr Fragen auf, als sie klärt

02.Schärfen

Eine Idee lässt sich nicht vergleichen, eine Problemstellung schon. Jeder Kandidat wird zu einem Satz, der den Nutzer, das Bedürfnis und den Beleg dafür benennt. Ideen, die diesen Satz nicht überstehen, fallen meist von selbst weg.

ProblemstellungenAnnahmen kartierenBelege je Kandidat
IDEE„Eine Chat-Funktion“Kein Nutzer benannt. Kein Bedürfnis. Kein Beleg.PROBLEMSTELLUNGNUTZERJugendliche, die Hilfe suchenBEDÜRFNISFragen, ohne erkannt zu werdenBELEG9 von 12 Interviews nannten das

03.Entscheiden

Dann wird gegen Kriterien sortiert, auf die Sie sich geeinigt haben, bevor die Bewertungen auf dem Tisch lagen — Wirkung, Sicherheit, Aufwand und strategische Passung. Am Ende steht eine Entscheidung, die Begründung schriftlich, und die Zweitplatzierten geparkt statt vergessen.

Sortierte AuswahlEntscheidungskriterienSchriftliche Begründung
SORTIERT NACH VEREINBARTEN KRITERIENWIRKUNGSICHERHEITAUFWANDPASSUNGDer erste Kontakt fühlt sich zu offen anAbbruch im Onboarding vor dem ersten NutzenAuswertung kostet vier HandgriffeGespeichertes ist schwer wiederzufinden
Unsere Lösung

Entscheiden, was gebaut wird — und sagen können, warum

Erst Belege, dann scharfe Aussagen, dann eine begründete Entscheidung. Am Ende steht eine Wette, die Ihr Team versteht, und ein Verfahren, das es ohne mich wiederholen kann.

Ergebnis

  • Eine sortierte Auswahl, mit der Begründung zu jedem Platz
  • Scharfe Problemstellungen, direkt übergabefähig an einen Design Sprint
  • Entscheidungskriterien, auf die sich Ihr Team vorher geeinigt hat
  • Die Zweitplatzierten geparkt, samt dem, was ihren Rang ändern würde

Passt zu

  • Teams mit mehr Ideen als Kapazität und ohne gemeinsame Auswahlgrundlage
  • Vorhaben, die Belege vor der Budgetentscheidung brauchen

Format

Sprint, zwei bis vier Wochen

Für wen

Für wen das gedacht ist

Das ist die Phase vor den drei Fragen, die danach kommen — wenn mehrere vernünftige Richtungen offenstehen und es keine gemeinsame Grundlage gibt, sich zu entscheiden.

Produktleitung

Ihr Backlog fasst mehr Ideen, als das Jahr Kapazität hat

Jede Idee hat einen Fürsprecher, keine hat Belege, und die Roadmap geht an den, der am längsten argumentiert.

Sie bekommen eine sortierte Auswahl mit schriftlicher Begründung.

Gründerin oder Gründer

Sie können es sich leisten, einmal falsch zu liegen

Bei begrenzter Reichweite ist das Falsche zuerst zu bauen keine Verzögerung. Es ist das Unternehmen.

Sie bekommen die riskanteste Annahme benannt, bevor Sie Geld dafür ausgeben.

Konzern-Innovation

Ein Gremium entscheidet, und eine Meinung genügt nicht

Das Vorhaben braucht eine belastbare Grundlage, keine überzeugende Präsentation. Was Nachfragen übersteht, sind Belege.

Sie bekommen vorab vereinbarte Kriterien und eine Entscheidung, die Sie vorlegen können.

Unsicher, ob das die richtige Leistung ist?

  • Die Entscheidung steht und Sie brauchen jetzt einen geprüften Prototyp — das ist Idee zum Prototyp.
  • Es konvertiert, aber die Umsetzung kommt nicht hinterher — das ist Design Engineering.
Fragen

Fragen, die vorher gestellt werden

Wie entscheiden Sie, welche Idee zuerst gebaut wird?

Nicht, indem Ideen gegeneinander bewertet werden — Ideen sind nicht vergleichbar. Sie werden von Menschen mit unterschiedlichen Interessen auf unterschiedlichem Detailgrad beschrieben. Zuerst wird jeder Kandidat zu einer Problemstellung, die Nutzer, Bedürfnis und Beleg benennt. Erst danach wird sortiert, gegen Kriterien, auf die man sich geeinigt hat, bevor die Bewertungen sichtbar waren. Diese Reihenfolge verhindert, dass am Ende eine Beliebtheitswahl steht.

Was ist eine Chance im Unterschied zu einer Idee?

Eine Idee ist ein Lösungsvorschlag. Eine Chance ist ein Problem, das sich zu lösen lohnt, zusammen mit dem Beleg, dass es existiert. „Eine Chat-Funktion“ ist eine Idee. „Jugendliche brechen vor dem ersten Kontakt ab, weil sie Fürchten, erkannt zu werden“ ist eine Chance — und sie lässt mehrere Lösungen zu, was in dieser Phase genau richtig ist.

Wie lange dauert das?

In der Regel zwei bis vier Wochen. Das Sammeln dauert am längsten, weil Interviews mit echten Menschen terminiert werden müssen. Der Entscheidungs-Workshop selbst ist ein Tag. Liegen die Belege im Haus schon vor und müssen nur verdichtet werden, geht es kürzer.

Ist das nicht einfach ein Workshop?

Ein Workshop ist darin enthalten, und er ist der kleinste Teil. Ein Workshop ohne vorherige Belege erzeugt genau die Rangfolge, die der Raum ohnehin erzeugt hätte, nur mit Klebezetteln. Die Arbeit liegt davor: mit Nutzern sprechen, lesen, was die eigenen Daten längst sagen, und Aussagen formulieren, die scharf genug sind, um ihnen zu widersprechen.

Was, wenn das Team schon weiß, was es bauen will?

Dann ist das eine kurze und günstige Versicherung. Wir schreiben auf, was wahr sein müsste, damit diese Wahl richtig ist, und prüfen die riskanteste dieser Aussagen. Oft hält sie, und Sie gehen mit mehr Sicherheit weiter. Manchmal hält sie nicht — und Sie wissen es nach zwei Wochen statt nach zwei Quartalen.

Lass uns zusammenarbeiten

Bereit herauszufinden, was sich zu bauen lohnt?

Ein kostenloses 30-minütiges Gespräch. Kein Pitch, kein Druck — ein ehrlicher Blick auf Ihre Liste und darauf, ob ich helfen kann.